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Mittwoch, 4. Januar 2012

Heiß auf Eis

Den geilen Herbst und die genialen Eisverhältnisse konnten wir in der Mayerlrampe am Großglockner und in der Ortler Nordwand voll auskosten...

Mayerlrampe+Nordwestgrat

Biwakschachtel-Party: kloaHechei, Max, Hias und Hechei

Morgenstimmung

Hias in der Rampe

kloaHechei in der Rampe

Hechei in der Rampe

winterliche Verhältnisse am Nordwestgrat...

...erfordern sorgfältigstes Abkehren

koit owa geil

erste Sonnenstrahlen

Panorama kurz vorm Gipfel

Team "Oldie" (links) und Team "Rookies" am Gipfel

Abstieg

kloaHechei hat Hias voll im Griff







in der "Gurgl" (Ortler-Nordwand)

Plastikeis in der Ertlrinne

geniale Verhältnisse

Gipfelpanorama


Team Ortler, tlw. etwas abgekämpft (danke an den edlen Eisschraubenspender)

Königspitze-Nordwand: Ein etwas trauriger Anblick

"Mutprobe" beim Abstieg

imposanter Blick zurück...

Samstag, 17. September 2011

Mit FRED im Koasa

Wunderbares Herbstwetter lockte uns an den Predigtstuhl - das Ziel eine in Vergessenheit geratene Tour aus den 20ern: Die Lackner-Langer (Infos dazu gibts hier)

in den unteren Seillängen

Supergeiler Quergang

Ausstieg über die Haslacher-Behringer

Echt geiler Fels, spärlich abgesichert, und gar nicht so ohne - die besten Zutaten also für einen gelungenen Klettertag.

Nachdem wir bei Antritt des Abstiegs den Tag eigentlich schon als abgeschlossen betrachteten, durften wir als besondere Draufgabe die Bekanntschaft mit FRED machen, welcher sich gerade den Botzong-Kamin hochkämpfte. Gottseidank hatten wir die entsprechende Führerliteratur für FRED dabei, sonst hätte er sich womöglich verstiegen. Weiters war FRED, ansonsten allgemein bekannt als Spitzenkletterer mit Nerven wie Drahtseilen und immer free solo unterwegs, sehr froh über unser Seil, da er die Schwierigkeiten der ausgewählten Tour etwas unterschätzt hat.

Tourenplanung ist das A und O - FRED beim Routenstudium

FRED free climbing...

Im Anschluss mussten wir uns auf der Gaudihüttn eine wesentliche Frage bezüglich FRED stellen: Wie kommt ein Eichhörnchen, dass ja bekanntlich in Wäldern lebt, in den Botzongkamin? Hat es sich verlaufen, war es auf der Suche nach einer sagenumwobenen, im Kaiser verschollenen Nuss oder wollte es einfach nur einen netten Tag in den Bergen verbringen, so wie wir halt auch??? Fragen über Fragen, die schlussendlich in einen üblen Absturz bis spät in die Nacht führten...

Freitag, 26. August 2011

Dolomiten: Sella und Drei Zinnen


Wenn das Wetter endlich mal wieder passt gehört das ausgenutzt! Und deshalb gings für Hechei und Simon letztes Wochenende in die Dolomiten und zwar ins Sellagebiet.

Nach einem gemütlichen Start um 7 zuhause stiegen wir gegen Mittag in die Via Franz am Meisules ein. Steile Klettermeter und super Felsqualität ließen das Herz höherschlagen und nach wenigen Stunden lagen wir bereits auf der idyllischen Ausstiegswiese. Der kurze Abstieg stellte sich als ideal für Hecheis geschundenen Körper heraus, sodass er währenddessen bereits von Spaghetti und Co schwärmen konnte. Problem nur wenn man das Gas zuhause vergessen hat und so gabs statt Spaghetti eine hektische Beschaffungsfahrt nach Wolkenstein uns St.Christina, trotzdem kein Gas und stattdessen eine Riesenpizza. Egal, geschmeckt hats trotzdem und gottseidank waren wir auch ansonsten äußerst gut versorgt, sodass uns das Einschlafen keinerlei Probleme verursachte und wir am nächsten Morgen im taufrischen Gras aufwachten.

rockin' the dolomites

super Fels in der 'Via Franz'

Posen am "Gipfel"

Meisules - Westwand

Die 4 giorni una estate am Pordoi stand am Programm. Leider etwas verspätet standen wir am Einstieg und mussten Gas geben um die letzte Bahn vom Gipfel zu erwischen um Hechei den mühsamen Abstieg zu ersparen. Die Tour übertraf alle Erwartungen und stellte sich als extrem steile Wahnsinnskletterei in wirklich allerbestem Fels mit relativ moderaten Schwierigkeiten heraus. Die teils weiteren Hakenabstände und langen Seillängen gaben der Route das gewisse Etwas. Schlussendlich konnten wir dann nach einem super Klettertag entspannt mit der Bahn nach unten schweben und mit den letzten Tropfen Benzin gen Heimat tuckern.

Hammerfels in der '4 giorni...'

Steil & geil - die Schlüssellänge

Satte Wand...

Zwei Tage später setzten wir uns wieder ins Auto und steuerten die Drei Zinnen an. Lockere 22 Euro Maut zur Auronzohütte zauberten uns ein säuerliches Grinsen ins Gesicht, doch als wir um 9Uhr am Einstieg der Schweizerführe der Westlichen Zinne standen war das alles bereits wieder vergessen. Unglaublich überhängend baut sich das Baurdach über uns auf und wir verlieren nicht viel Zeit und steigen ein. Nach einer knackigen Kaltstartlänge steht man bald direkt unter den Überhängen und kann fast nicht glauben, dass die Tour da direkt durchzieht. Es ist aber so und es ist ein unglaubliches Gefühl sich nach wenigen Klettermetern hinter dem Einstieg wiederzufinden. Die ausgesetzten Hängestände verleiten uns komischerweise dazu, unsere Sicherheitstechniken neu zu überdenken und so kommt es mehrmals vor, dass wir zwei Hosenscheißer uns mit zwei Mastwürfen an den Stand hängen. Egal, die Kletterei ist super und mir gelingen alle Seillängen on sight und nach den schönen Ausstiegslängen über die Cassin stehen wir auch schon von der Sonne geblendet am Ringband.

Die Nordwände der Zinnen - immer wieder beeindruckend...


Kleiner Simon im Riesen-Dach

"Henkelschwingerei" (O-Ton Simon)

Happy auf'n Ringband

Unten auf dem Parkplatz bei der Auronzuhütte haben wir noch genügend Zeit um den Tag gemütlich ausklingen zu lassen und erfreuen uns im Kofferraum an verschiedenen Köstlichkeiten, die Hechei aus seiner Essenskiste zaubert. Nachdem zur Neige gehen der Biervorräte stecken wir uns in den Schlafsack und lassen uns am nächsten Tag von der Sonne wecken.
Apres-Climb Party im Kofferraum

Nach einem gemütlichem Frühstück steigen wir in den Preußriss ein und klettern über diesen doch etwas angschlagen zum Gipfel des Preußturms. Unten auf den Wanderwegen treffen sich die Massen, während wir am Gipfel in vollkommener Einsamkeit einen soliden Planker hinlegen können. Kurrz nach Mittag stehen wir wieder am Parkplatz und verlassen das Menschenmeer rund um die Zinnen. Unten an der Mautstation wartet noch eine nette Überraschung in Form einer Gebühr von weiteren 5 Euro auf uns, da die Tickets angeblich nur 24h gültig sind.

Preussriss - geniales Höherstemmen


Planking @ Preussturm

Massenansturm am Paternsattel

Nach einer Abkühlung im Misurinasee gehts wieder ab nach Hause, die Nachtschicht wartet schon...



Samstag, 11. September 2010

Locker vom Hocker

Eine schlichtweg atemberaubende Tour an der Schüsselkarspitze, die's ganz schön in sich hat - mehr gibt's dazu nicht zu sagen...

Kaltstart in die 1. SL (8-)


sche steign, guat eihebn, as richtige Glump zum in Riss eichestopfn findn...


...donn is ma 50 (lange) Meter später am Stand.


Gonz sche zanig und moralisch: 2.SL (7+)


Quergang mit Panorama in der 3. SL


Die 4. SL (8-/8) startet mit einem genialen Riss...


...der leider viel zu kurz ist.


Mitten im Plattenmeer: Wo gehts weiter?


es wird leichter...



Gschofft - "Locker vom Hocker" onsight...wenn auch nicht ganz ohne Nebenwirkungen


Blick zurück


Ich wollte auch mit!