Montag, 10. November 2008

Mucho viento-mucho frio

Das ist in der guten deutschen Sprache "viel Wind-sehr kalt". Und so ist es auch-kaum geht der Wind, ists eher kalt, und wenn er mal ein kurzes paeuschen einlegt, wirds tlw. richtig warm und man kommt sogar ins schwitzen. Bei sehr patagonischem Wetter haben wir gestern die erste Ladung (pro Person ca 30kg) ins basecamp geschlampt, Sturm und Graupelschauer haben uns dabei begleitet. Nachdem wir unser Zelt aufgebaut hatten und auch sonst fuer ein gemuetliches camp gesorgt haben, hat das Wetter dann umgeschlagen-auf einmal Sonne und ein Blick auf das Objekt der Begierde - den CERRO TORRE. Doch er zeigte sich alles andere als erfreut ueber unsere Anwesenheit bzw. unsere Plaene. Windboen, die man bei uns wahrscheinlich nicht erlebt, scheinen aus der Richtung des Berges zu kommen und zu sagen: "Verschwindet von hier!!!". Der Ausblick mit dem Gletschersee im Vordergrund ist einfach ueberwaeltigend. Doch noch scheint uns dieser unvergleichliche Monolith in weiter Ferne. Die naechsten Tage wird das Wetter wieder patagonischer, wir schleppen heute den Rest unserer Ausruestung ins Camp und starten morgen ueber den Gletscher in Richtung Norwegerbiwak, dem Ausgangspunkt fuer den Gipfel. Dort werden wir unser Kletterzeugs deponieren und dann im Basecamp warten, und schenken wir unserem Wettergott Karl Gabl Glauben, so wirds Ende der Woche stabil, dann gibts nur noch eins: Vollgas. Cerro Torre, wir kommen......

1 Kommentar:

Matthias hat gesagt…

bin ja beim spanischkurs gehen. aber jetzt weiß ich wenigstens was wind heißt... weißt eh wenns freiwillig ist dann bin ich nicht immer ganz ohr... freu mich auf euren naxten bericht... greets von kern, mauler, mayr steff und mir

wir dachten wir machen die klassenfeier wenn du dein vortrag über eure abenteuer machst... sellas
matze