Sonntag, 9. August 2009
Wildangerhütte 09
Kommendes Wochenende (15,16 Aug.) ist es wieder soweit:
Das alljährliche Alpinwochenende auf der Wildangerhütte!
Kurze Info: Kommen kann wer will. Die Hütte wird Samstag schon den ganzen Tag geöffnet sein! Am Abend ist dann eine Grillerei mit musikalischer Umrahmung aus Peru geplant! Sonntag, sollte das Wetter passen, herrliche Alpengaudi im Kaiser ;-)
Verpflegung, Hüttengebühr und ne portion gute Laune nicht vergessn!
Berg Heil bis dann!
Montag, 3. August 2009
Le belle Dolomiti
12 Seillängen später erreichen wir das Band in Wandmitte, und nach einer kurzen Rast in den Latschen machten wir uns an den oberen, lt. einschlägiger Fachliteratur und Expertenmeinung viel schöneren, Teil der Route. Dem können wir nur zustimmen, eine Seillänge übertrumpft die andere, anhaltende Schwierigkeiten bis 7- und zunehmende Ausgesetztheit lassen unsere Kletterherzen überschäumen, aber irgendwie scheint kein Ende in Sicht zu sein. Um 15 Uhr erreichen wir schlussendlich das Haupt des Torre Trieste, und wie solls auch anders sein – wir stecken voll im Nebel, also nix mit Panorama und so…
Montag, 20. Juli 2009
Immer wieder Stoaplott...





Kälte und Schnee, und dass im Juli - nicht gerade kletterfreundlich. Aber ein Alternativprogramm, dass es immer wieder ganz schön in sich hat und Adrenalin pur verspricht, war gleich gefunden: Die Steinplatte, unser Highlineparadies. Shorty, Claudia, Bombi, Pia, Eri und die Hechenberger-Brothers (wie es Shorty zu sagen pflegt: "Hechenberger-Brut") machten sich ans Eingemachte, die Line war gleich gespannt, und nach einer deftigen Portion "Penne in Rahmsauce" und einer nicht enden wollenden "wer geht als erster"- Frage, welche schlussendlich in feinster Manier durch Knobeln beantwortet wurde - so traf es den großen Hechei, nach einem Probesturz gings dann ans andere Ende. Auch der folgende Aspirant (kloa Hechei) konnte sich nach einem vertauensgewinnenden Sturz "durchsetzen". Dann war Highline-Neuling Shorty dran: Und siehe da, der stellt sich gar nicht blöd an und hat gleich mal eine neue Leidenschaft für sich entdeckt.
Die Hechenberger-Brut hatte noch nicht genug und stellte sich nochmals auf das ausgesetzte Band - mit Erfolg - und motiviert durch diesen gelungenen Tag im Zeichen der Balance haben wir uns auch gleich ein neues, längeres Highline-Projekt in den Kopf gesetzt...man darf gespannt sein!
Besten Dank an Shorty für die guten Fotos, der gute Mann wird ab jetzt als Highline-Fotograf eingestellt...
Mittwoch, 15. Juli 2009
Klettern in der Pala oder Wochenende im Nebel
Seis drum, das Wochenende hat sich (zumindest für 3 der 4 Mitstreiter) voll und ganz gelohnt. Die erste Nacht verbringen Eri und Hechei im Kofferraum des JM-Mobils, Chris und kloa-Hechei hatten etwas Angst vor einer Nacht unter freiem Himmel (trotz kältetauglicher Schlafsäcke) und bauten ein etwas desolates 30€-Zelt der Marke "Hofer" auf.
Tags darauf starteten wir, nachdem das Zelt verräumt war und andere frühmorgendliche Gewohnheiten erledigt waren, bei bestem Wetter Richtung Rifugio Treviso. Doch schon nach einer halben Stunde klagte Chris über Blasen, Grund dafür waren (anscheinend) die neuen Schuhe. Also abgeklebt und weiter. Nach 2,5 Stunden Zustieg erreichen wir den Wandfuss der Sass d'Ortiga Westkante. Das Wetter hat sich mittlerweile in einen verwirrenden Mix aus Sonne und Nebel geändert - sollte ja normal sein in der Pala. Über die "Wiessner-Kees"-Route steigen wir dem Gipfel entgegen, keine Haken, dafür umso mehr Sanduhren, fester, steiler und griffiger Fels, alles scheint perfekt zu sein - bis wir auf eine Gruppe Italiener stoßen, über 10 an der Zahl und eher langsam unterwegs. Somit verzögert sich die Ankunft am Gipfel erheblich, lange Wartezeiten im Nebel bei gar nicht so angenehmen Temperaturen waren die Folge. Beim Anblick der nicht vorhandenen Kletterkünste unserer italienischen Vorgänger fragt man sich, was die wohl in so einer Tour verloren haben?!? Nichtsdestotrotz erreichen wir den nebelverhangenen Sass d'Ortiga, und 2 Stunden später stehen wir wieder beim Auto und genießen eine Kneipp-Session im kühlen Gebirgsbachei.
Nach einer himmlischen Pizza und den üblichen Zutaten treten wir die abenteurerliche Fahrt zum Parkplatz der Velohütte an. "Bei schlechtem Zustand der Straße ist es ratsam, von San Martino zu Fuss dorthin zu gelangen", sagt uns der Führer, aber lieber gut gefahren als schlecht gegangen! Dank der hervorragenden Geländegängigkeit des JM-Mobils und den Fahrkünsten des dazugehörigen Piloten stehen wir - nach mehrmaligen lauten Krachen unter uns - am besagten Parkplatz und bereiten uns wieder auf die Nacht vor, Eri und Hechei wieder im "HOTEL Golf" und Chris und kloa-Hechei in der Pension "wackliger Wigwam".
Am nächsten Morgen starten wir bereits um 6:00 Uhr, doch leider muss der angeschlagene Chris auf Grund von blutigen Blasen an den Füßen w.o. geben und beim Auto bleiben, und das ohne Handy und sonstige Technik...armer Chris. Also starten die verbliebenen 3 Richtung Velohütte, nach 1 1/2h stehen wir oben und freuen uns darüber, dass nur 2 Seilschaften vor uns in die weltbekannte Schleierkante an der Cima della Madonna einsteigen. Und die Tour hält, was sie verspricht: Steil, fester und vor allem rauer Fels, wiederum mit unzähligen Sanduhren. Sogar die eher leichteren Seillängen sind ein einziger Genuss. Wäre da nicht die Kälte, der Nebel und der Wind, der den nachsteigenden (Eri und kloa-Hechei) in Form von dauernden Oanegl zu schaffen macht. Bei einem Wechselspiel aus Sonne und Nebel gehts schnell voran, und so erreichen wir auch bald den Gipfel der Cima della Madonna, wohlwissend, dass noch ein anspruchsvoller Abstieg der Art "Dolomiten" vor uns liegt. Und wie durch ein Wunder hat Chris den Tag ganz allein und ohne Technik am Parkplatz verbracht - und auch wohlbehalten überstanden.
Und die Moral von der Geschicht: Kletterst in der Pala, siehst die Sonne nicht!
Donnerstag, 9. Juli 2009
Einmal westliche Zinne und zurück bitte!
Nach 13 Seillängen mit einem mächtigen Pump in unseren Unterarmen legte sich die Wand endlich etwas zurück. Am Gipfelband angekommen gestaltete sich der weitere Routenverlauf als nicht nachvollziehbar. Da wir keinen Stand mehr fanden und auch sonstige Hilfsmittel (Haken usw.) entdeckten, folgten wir dem Verlauf des Bandes und suchten uns den Weg nach unten.
Donnerstag, 2. Juli 2009
Allein am Hörnli..
Nach einer nächtlichen Autofahrt begannen die Fränklis zu fließen: Parkgebühr, Zug nach Zermatt, Frühstück in Zermatt (bei McDonalds, aber auch der hat da heftige Preise), Bähnli zum Schwarzee, aber was tut man bzw. zahlt man nicht alles für so einen Anblick! Majestätisch steht es vor uns das Hörnli, nur eine kleine Wolkenfahne verdeckt den Gipfel. Unseren ursprünglichen Plan, den Zmuttgrat, haben wir gleich mal verworfen, zu viel Schnee ist noch am nordwestlich gerichteten Grat. Also beschließen wir, den "Normalweg" über den Hörnligrat anzugehen, und hofften auf nicht allzu viele Weggefährten am Seil der Schweizer Bergführer.
Auf der Hörnlihütte angekommen war die Überraschung riesengroß und irgendwie kaum zu glauben: Wir sind die einzigen da oben! Für ein paar wenige Fränklis checken wir ein und genießen den restlichen Nachmittag, eine Dose Bier und eine Flasche Sprite um 14 Franken dürfen da natürlich nicht fehlen. Auch zum Auschecken des ersten Teils unseres Zieles bleibt noch Zeit, und siehe da, es stimmt einfach was alle sagen: Schwer zu finden das Ganze! Ein abendliches Gewitter kann uns die Stimmung auch nicht vermiesen, die Prognose für den morgigen Tag verspricht super Wetter.
Nach einem ausgiebigen Abendessen begeben wir uns mit einem Bauchmuskelkater (beim Essen wars ziemlich lustig) ins eiskalte Lager, und wenige Stunden später scheppert der Wecker. Der Strom wurde uns natürlich abgeschalten, ist ja klar, bei solch billigen Nächtigungspreisen müssen die ein wenig aufs Geld schauen, und so mussten das Frühstück und der Morgenschiss im Schein der Stirnlampen vollbracht werden. Vollmotiviert starten wir ins Abenteuer, trotz der Erkundung vom letzten Tag schlagen wir einige Male den falschen Weg ein, bei Einbruch der Morgendämmerung sind wir schon weit oben, und etwas später erleben wir einen eindruckvollen Sonnenaufgang, die Walliser Bergwelt zeigt sich von der besten Seite. Kurz unter der Solvayhütte zeigen sich die Reste des Winters: Schneefelder, eisüberzogene Felsen, also raus mit den Steigeisen (bis zum Gipfel sind wir die Dinger auch nicht mehr losgeworden). Die Fixseile oberhalb der Schulter verlangen einiges an Armkraft, und das Firnfeld vor dem Gipfel ist nicht zu unterschätzen. Und plötzlich stehen wir oben, bei bester Fernsicht und vor allem aber mutterseelenallein. Die Gipfelfreuden dauern nicht lange, wenige Minuten später beginnen Wolken aufzuziehen, welche uns während des Abstiegs weiterverfolgten. Auch Donnergrollen war zu hören, gott sei Dank blieben wir davon verschont. Der Abstieg hatte es ganz schön in sich, vor allem die von der Sonne aufgeweichten Schneereste waren heikel, das ständige Klettern mit Steigeisen ging schönlangsam in die Unterschenkel.
Am Nachmittag trafen wir wieder auf der Hütte ein, und die letzte Talfahrt mit der Gondel ging sich auch noch aus. Alles in allem eine durchgehend anspruchsvolle (eigentlich fast kein Gehgelände), lange (ca. 1300Hm, Kletterlänge noch viel mehr) und vollste Konzentration erfordernde Tour auf einen eindrucksvollen Gipfel, und wir durften das Ganze ohne Trubel und Stress erleben.
Donnerstag, 28. Mai 2009
Ackerlspitze "Berglerweg"
Eine im wahrsten Sinne des Wortes "kaiserliche" Wetterprognose und ein unbändiger Drang nach so wirklich alpinem Gelände führte uns (Lisi K., Simon B. und Christian H.) letztes Wochenende an den Fuss der mächtigen, 800 Meter hohen Ackerlspitz-Südwand. Unser Ziel war der selten begangene "Berglerweg", mit Schwierigkeiten bis 6 zwar nicht allzu schwer, aber: Faktoren wie Länge, teils fragliche Gesteinsqualität, spärliche Absicherung und nicht all zu leichte Routenfindung machen das Ganze zu einer anspruchsvollen alpinen Unternehmung.
Gleich zu Beginn gab's auch schon ein unvorhergesehenes, hoffentlich auch ungewolltes Ereignis: Die über Jahrtausende andauernde Ruhe und Seßhaftigkeit eines Steins der Kategorie ">3 Kilo" fand, hervorgerufen durch die unendliche Armkraft des Simon B., ein jähes Ende. Der Stein trat die Reise nach unten an, und nach 15m stellte sich ihm dabei ein unschuldiger, wehrloser Christian H. in die Quere. Dass ließ sich der erboste Stein natürlich nicht gefallen und bescherte oben genannten Christian H. :
1) einen ordentlichen Schock
2) eine ordentliche Schramme inkl. Schwellung an der Schulter
3) mögliche, bleibende Folgeschäden physischer sowie psychischer Natur
Des weiteren wurde auch die noch unschuldigere und wehrlosere Lisi K. voll in die Misere geritten: Aufgrund des Schocks und eines Selbst-Checks von Christian H. musste Lisi K. ihr obligates Standgelunze abbrechen und die Sicherungsmaßnahmen für den Verursacher des Desasters, Simon B. übernehmen. Danke Simon!
Nichts desto trotz klettern wir weiter, stets in "landschafltich eindrucksvoller Umgebung", meist auf nicht bombenfesten Gestein, ganz frei nach dem Motto "das Gesamterlebnis zählt". Brüchig, dreckig und so manch andere Gesteinseigenschaft die das Kletterherz eben gar nicht jauchzen lässt wechselt sich ab mit "schöner Kletterei in bestem Fels", der Spass kommt auch nicht zu kurz, Stände werden gebaut, Seillängen zusammengehängt und Steine losgetreten - das tägliche Brot bzw. der Alltag des Alpinkletterers sozusagen.
Am Rebitschfinger vorbeikletternd gelangen wir auf den Grat Richtung Gipfel, noch eine Steilstufe mit wunderbaren, ganz schön knackigen Seillängen und der Weg zur Ackerlspitz ist frei. Nach einer ausgiebigen Gipfelrast und einer teils zum Schmunzeln anregenden Gipfelbuchlektüre treten wir die "Talfahrt" an. So ein Tag macht natürlich hungrig, was wäre da also passender als ein gesundes, energie- und kalorienspendendes Menü beim McDonalds....
Mittwoch, 13. Mai 2009
Termine Sommer 09

Es ist ja allseits bekannt, dass der Altersschnitt der Jungmannschaft in beängstigend hohe Dimensionen fortgeschritten ist. Wenn das so weitergeht, wirds uns nicht mehr allzu lange geben. Und irgendwer soll ja mal unser fettes Jungmannschafts-Sparbuch erben.
Um diesen Alterschnitt wieder in Bereiche zu bringen, welche das Prädikat "JUNGmannschaft" verdienen, wären jetzt die vielen jungen Kletterer und -innen gefragt, welche ja fortlaufend in den Klettergärten der Umgebung anzutreffen sind und somit, zumindest allem Anschein nach, dem Kletter- und Bergsport nicht ganz abgeneigt sind.
Auch wenn jemand noch nicht so fit in Fels, Eis und Schnee ist, mit solch kompetenten und erfahrenen (weil alten) Noch-Jungmannschaftsmitgliedern wie uns ist dies ohne größere Probleme zu erlernen. Eins sollte ergänzend dazugesagt werden: Der Spass, das Beisammensein und die Alpengaudi stehen natürlich klar im Vordergrund!
Das Programm für diesen Sommer (natürlich gehen wir auch sonst klettern, nicht nur zu unten genannten Terminen, und auch spontanen Anregungen zu diversen Aktionen oder Wochenendfahrten sind wir keinesfalls abgeneigt):
Für nähere Infos bitte bei Hias oder Hechei melden (unsere Telefonnummern wollen wir aus Angst vor Stalkern hier nicht veröffentlichen)
Montag, 6. April 2009
Skitouren im Monte Rosa-Gebiet



Am Donnerstag, 02.04.09 um 01:00 in der Nacht machte sich eine schlag(bzw. trink-) kräftige 12-köpfige Truppe unter der Leitung des allseits bekannten, ehemaligen Jungmannschaftsmitglieds (jetzt Altmannschaft) Hone auf den Weg Richtung Westen. Das geographische Ziel der Reise war das Monte-Rosa Gebiet, das wissenschaftliche Ziel war es, die Höhentauglichkeit unter Berücksichtigung gewisser Störfaktoren (Alkohol,…) von Jungmannschaftsmitgliedern zu testen. Die Versuchsobjekte der Jungmannschaft (Hias, Hone, Bombi, kloa-Hechei, Chris, Stoffl, Andi, Hechei) wurden hierbei durch ihren Begleittrupp (Klaus, Christian, Robi und Andreas D.) unterstützt.
Der Begleittrupp stellte in selbstloser Manier die fahrbaren Untersätze, und somit bildeten sich die Teams „VW-Busei“ mit Chaffeur Andreas D., „Sharan“ mit Klaus, und „Kleinwagen“ mit Christian. Nach 7-stündiger Fahrt erreichen wir Alagna, unseren Talort, die Enttäuschung über den strömenden Regen ist vorerst natürlich riesengroß. Doch nach einem Cappuchino und hervorragenden Paninis im Dorf-Cafe steigt die Motivation, vielleicht ist’s ja oben schöner, oder evt. wird’s sogar besser am Nachmittag, und somit zahlen wir die geradezu läppischen 18€ und lassen uns bequem per Bahn nach oben schaukeln. Dort angekommen lächelt uns die Bergstations-Buffet-Dame etwas schelmisch an und die Enttäuschung ist dann nochmal größer: Sicht gleich null, ½ Meter Neuschnee und Wind, keine optimalen Bedingungen also für den Hüttenzustieg, und nach diversen Snacks und etwas Rotwein treten wir schweren Herzens die Talfahrt an (irgendwann ereilte uns das dumpfe Gefühl, dass die nette Dame vom Buffet von Anfang an wusste, dass das heute nichts wird). Den angebrochenen Tag wussten wir gut auszunützen, bei noch mehr Panini, Rotwein und Bier. Eine luxuriöse Bleibe für die Nacht inklusive Hotelbar war auch gleich gefunden, und somit verlagerten sich die Aktivitäten in Richtung Hotelbar, diese wurden von den Meisten unter uns zu später Stunde, aber voooollllkommen nüchtern verlassen. Der Regen prasselte immer noch in Strömen auf uns nieder, einige dachten schon an die Heimreise.
Doch es kommt halt immer anders (in diesem Fall sogar im positiven Sinne): Am Freitagmorgen hörte es zu regnen auf, und die Wolken machten den erten blauen Flecken platz. Also gings mit schweren Köpfen nochmals per Bahn nach oben, und dem Zustieg zur Hütte stand nichts mehr im Wege. Schwer beladen meisterten wir die 1000Hm zu unserer Bleibe, der Mantova-Hütte. Oben angekommen wurde der unnütze Ballast verstaut und kurz gerastet, und mit deutlich leichteren Rucksäcken aber auch schon etwas schwereren Beinen peilten wir die Vinzent-Pyramide (4215m) an. Die 700Hm dorthin hattens ganz schön in sich, doch am späten Nachmittag erreichten Hias, Andi, Andi D., Klaus, Christian, Hone, Robi und Hechei den höchsten Punkt. Ein gewaltiges Panorama und eine Abfahrt im fast unverspurten Pulverschnee ließen unsere Herzen höher schlagen, und nach einem ausgiebigen Abendessen und abenteuerlichen Toiletten-Manövern (auf Grund des Hüttenumbaus war nur eine, etwas verstopfte Toilette vorhanden) im näheren Umkreis der Hütte gings in die Kojen, und nach einer mehr oder weniger erholsamen Nacht (auf diesem Weg möchten sich Hone und Hechei nochmals bei Andreas D. für die musikalische Umrahmung während der Nacht bedanken) starteten alle frisch und munter in einen strahlend-blauen Tag.
Bombi, kloa-Hechei und Chris bestiegen die Vinzent-Pyramide (4215m), das Balmenhorn (4167m) und die Parrotspitze (4436m). Der Rest der Gruppe erklomm die Zumsteinspitze (4563m), die Signalkuppe (4554m), die Parrotspitze (4436m), die Ludwigshöhe (4342m) und das Balmenhorn (4167m). Nach einer abermals stark staubenden Abfahrt treffen wir uns auf der Mantova-Hütte und genießen die letzten Sonnenstrahlen. Die zweite Nacht verlief weitaus erholsamer, die musikalische Umrahmung (Schnarchen) des Andreas D. hielt sich diesmal in Grenzen. Unser letzter Tag begrüßt uns vorerst mal mit Nebel und leichtem Schneefall, was uns zu dem verhängnisvollen Entschluss führt, die Abfahrt ins Tal anzutreten. Im Tal angekommen, zeigt sich das Wetter aber wieder von seiner besten Seite, der Blick nach oben lässt bei dem einen oder anderen etwas Unmut über die voreilige Entscheidung aufkommen. So traten wir also zu Mittag die Heimreise an, und im Großen und Ganzen war dann doch jeder mit den vorangeganen 2 Tagen zufrieden und das vielseite Wochenende im Monte-Rosa-Massiv wird allen in bester Erinnerung bleiben.


Samstag, 28. März 2009
VISIONEN reloaded
Es war sicher wieder ein ganz besonderes Erlebnis für uns, eine Herrausforderung der anderen Art (mal nicht am Berg, sondern im Tal).

Wir möchten uns auf diesem Wege bei all den Besuchern bedanken, vor allem für die vielen Lobworte und das durch die Bank positive Feedback!
Nach dem Vortrag wars noch nicht vorbei, die Bar wurde regelrecht gestürmt, was ziemlich sicher auf die großteils weibliche Besetzung des Barteams zurückzuführen ist.