Dienstag, 5. August 2008

unplugged @ Wildangerhütte


Das heurige, bereits traditionelle Wochenende auf der Wildangerhütte stand ganz im Zeichen der musikalischen Umrahmung durch unseren Freund Yerar aus Peru, der sich zur Verstärkung des genialen Gitarren-Flöten Sounds in allen Varianten seinen Musikerkollegen Jörg alias Joll aus Bayern mitgenommen hat - diese genialen Unplugged-Sounds ließen auch so manchen Hüttenbummler am Stripsenjoch nicht ganz kalt. So drehte sich heuer mal nicht alles nur ums Klettern! Wie jedes Jahr war der Andrang recht groß, besonders stark vertreten war diesmal die Fieberbrunner Spaß-Fraktion. Nach nachmittäglichen, vorwiegend naßen Klettereien im Wildanger versammelte sich die ganze Mannschaft zum gemütlichen Grillen und Betrinken, begleitet von unserer "Privat-Musik". Später verlagerte sich der Schwerpunkt der Geschehnisse Richtung Lagerfeuer - Yerar und Joll gaben ihre Songs zum Besten. Von "unter die Haut fahrenden" bis "gute Laune Mitsing" Songs war alles dabei - die Musik passt zum Wildanger bzw. zu den Bergen wie der Deckel auf den Topf. Somit verzögerte sich das Schlafengehen spät in die Morgenstunden, man will sich diese akustische Vergnügung ja nicht entgehen lassen. Am Morgen dann die Ernüchterung - es regnet. Recht positiv anzumerken war die Nationalitätenvielfalt: Da waren waschechte Tiroler, Fieberbrunner, Peruaner, Deutsche, Amis. Morgens dann die Ernüchterung - es regnet! Aber auch egal, noch mal umdrehen und ein wenig weiterschlummern hat sicher niemanden geschadet. Und die eine oder andere Kletterei - mit akustischer Berieselung durch die nimmermüden Musikanten auf der Hütte - ist sich auch noch ausgegangen. Der musikalische Background bringt teilweise Gänsehaut-Feeling und zusätzliche Motivation beim Klettern. So haben Simon, Hone und Maggi, kurz die "Spaß-Fraktion Fieberbrunn", nachdem Maggi seine Siebensachen zusammen und seinen (wohlverdienten) Kaffee geschlürft hatte, das Totenkirchl über den Kirchl-Express bezwungen. Alex und Kerstin versuchten sich an der Thaler-Stumhofer am Fleischbankpfeiler, Hias und Hechei waren ebenfalls am Fleischbankpfeiler aktiv, genauer gesagt an den berühmt-berüchtigten Rebitschrissen. Böse Zungen behaupten, dass die Beiden die nicht abzusichernde Schlüsselstelle etwas umgangen sind, dieser Sachverhalt muss auf jeden Fall im Zuge einer der nächsten Zusammenkünfte einer genaueren Untersuchung unterzogen werden, Infos folgen!

Fazit: In Zukunft kein Hüttenwochenende mehr ohne musikalische Umrahmung und multinationalem Teilnehmerfeld!

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